Graffiti Kreuzkirche

Seit 2014 gibt es jedes Jahr ein neues Graffito an der Aussenmauer der Kreuzkirche. Es ist eine Geschichte, die von hinten erzählt wird. Und wie bei Kunst gibt es nicht nur eine Interpretation, sondern das Werk ist vielschichtig und will immer wieder neu entdeckt werden.
Hinweis: Wenn Sie mit der Maus über die Bilder fahren, ändern sich die Bilder an einigen Stellen.

Zu den Jahren 2014 - Brauchst Du was, 2015 - Maria Magdalena, 2015 - das leere Grab, 2017 - die Kreuzigung und Weiteres.

2014 - "Brauchst Du was"

"Brauchst Du was" - eine Frage, die man im Volksgarten häufiger hören kann.
Wer fragt? Kennen wir ihn, erkennen wir den Fragenden? Was erwarten wir für uns und wo suchen wir warum?

2015 - Maria Magdalena

Maria Magdalena am Grab. Weinend, in sich gekehrt, fragend?
Vielleicht ähnlich fragend eine Mutter, die sich fragt, was mit ihrem Kind los ist.

2016 - Das leere Grab

Was hat das leere Grab mit der leeren Kirche zu tun? Wo sind die ganzen Leute hin? Ist es gut oder schlecht, dass der Kirchenraum aufgebrochen wird, die Grenze zwischen innen und aussen verwischt? Wo stehen wir?

2017 - die Kreuzigung

Das Kreuz - am Ende oder am Anfang der Geschichte? das Ende der Hoffnung oder der Anfang der Hoffnung?
Als Graffito wurde es als letztes gemalt und bei der Geschichte im Johannesevangelium ist es der Anfang, aber ein Anfang, bei dem erst einmal viele Hoffnungen, die in Jesus gesetzt wurden am Ende sind. Für die Jünger, für die Frauen und auch für Maria Magdalena. Und doch muss dieser Tiefpunkt sein, damit dann durch die Auferstehung eine neue Hoffnung entstehen kann, die über den Tod hinausgeht.

Zum Weiterlesen und Weiterschauen

Johannes 20, 11-18 (auf Bibelserver.com)
und zu Entstehungsgeschichte auf Youtube.